Online-Dursuchungen mal anders (den Spiess umgedreht) - Online-Durchsuchung plus Online-Durchsic…
Februar 25th, 2008
Es ist schon erstaunlich, wie grobfahrlässig leitende Beamte von
Behörden mit ihren Persönlichkeitsdaten im Netz umgehen.
Beispiele (etwas allgemein gehalten):
Der Klarname samt Ehefrau, Telefonnr. Wohnort und Adresse sind nach
wie vor bei Teleauskunft gelistet.
Man erfährt mit Hilfe von relativ einfach strukturierten
Suchmaschinen-Abfragen eine ganze Menge über die Person, u.a. auch
über ihr Freizeitverhalten.
Wenn sich z.B. einer in einem Internetforum darüber auslässt, dass
sein Refraktometer kaputt ist, weiss man: “Aha, der Mann ist also
Hobby-Winzer”.
Oder sich im Forum eines Wanderkartenherstellers über falsche
Wegangaben beschwert:
Aha, der Mann wandert in dieser Gegend gern, fährt also dort mit
Sicherheit jährlich in Urlaub.
Oder in welchem Polizeisportklub, Lauftreff, MTB-Club, etc. pp. man
so gerade Mitglied ist.
Deutlicher will ich hier nicht werden, da ich mit Sicherheit davon
ausgehe, das bei solchen Thema Beamte des BKA hier mitlesen.
Nur so viel: Liebes BKA, sorge doch dafür, dass Deine
hochspezialisierten Beamten grundlegende Regeln des aktiven
Personenselbstschutzes, vor allem die klandestinhaltung privater
Daten und Interessen, beherzigen mögen oder fallweise vermittelt
bekommen.
Stelle mich da gern als Trainer zur Verfügung.
Und:
Nebenbei erfährt man im Schlepptau der Suchergebnisse eine ganze
Menge über halbstaatliche Organisationen, auch aus Israel.
Mehr als den Behörden lieb sein dürfte.



