Re: Was mir bei T-Online ganz und gar nicht gefällt… - Apple und T-Online kooperieren
März 28th, 2008
href=”http://blog.discoveryeducation.com/fred_delventhal1/2008/03/26/my-delicious-bookmarks-for-january-31st-through-march-26th/”>onlineist deren Abuse-Abteilung.
Gerade die hat einen guten Ruf - durchaus zu Recht, wie ich meine.
Klaus Kempf und Konsorten sind durchaus fix und kompetent.
> Wenn ich schon für T-DSL flat jeden
> Monat knapp 70 Euro abdrücke,
? Die T-DSL flat kostet 25 Euro.
> erwarte ich einen gewissen Service.
> Dazu gehört ein Abuse-Management nicht nur für Dritte, die einen
> Missbrauchsfall im T-Online-Netz vermuten, sondern auch für
> IT-unbedarfte T-Online-Kunden, die ohne detailliertes Fachwissen
> keine Möglichkeit haben, Verantwortliche für Spam und Dialerabzocke
> zu ermitteln.
Dann sind Deine Erwartungen halt völlig unrealistisch. Natürlich
bearbeitet die Abuse-Abteilung bei T-Online (und anderswo) nur das,
was in deren Verantwortung und Zuständigkeit fällt.
> Stattdessen habe ich nach monatelangem Kampf gegen die
> Spamdialer-Bande und die Porno Hacker Crew irgendwann T-Online in
> meine “Rundumschlag”-Complaints mit aufgenommen.
Aha, Du hast also selbst mal ein wenig in der Gegend rumgespamt und
Dein Gejammer jedem zugesendet, dessen eMail-Adresse greifbar war.
Oder woraus ergab sich in Deinen Augen die Zuständigkeit der
Abuse-Abteilung von T-Online?
> Resultat: ein vollquottelnder Ignorebot, der *unter* dem
> 300-Zeilen-Fullquote (beinahe hätte ich gemeint, außer dem Quoting
> käme gar nichts zurück) als Antwort auf mein doch sehr ausführliches
> Complaint einen Standardtext zu schicken, der mit meinem Complaint so
> gut wie nichts zu tun hat.
Wenn Deine Beschwerde nichts mit T-Online zu tun hatte, scheint mir
das eine angemessene Reaktion.
Was genau stand denn in dem
Standardtext?
> Beim kleinen Provider-um-die-Ecke war es noch vor wenigen Jahren kein
> Problem, dieser hat einem immer weitergeholfen.
Wirklich? Auch dann, wenn er überhaupt nichts mit dem Vorgang zu tun
hatte? Wo hat der Provider denn dann die Grenze gezogen? Hat er Dir
auch weitergeholfen, wenn Du unerwünschte Briefpost in Deinem
Briefkasten hattest oder wenn Dein Faxgerät mal wieder Werbung
ausgespuckt hat?
> Natürlich war er
> etwas teurer als die großen Anbieter, aber der Service hat gestimmt.
Und warum bist Du nicht mehr bei diesem Provider?
> Im Zeitalter von DSL und Großprovidern scheinen sich diese nur noch
> um die Connectivity zu kümmern und den Kundenservice völlig zu
> vernachlässigen, sofern es um mehr geht als nur die monatlichen
> Zahlungen einzutreiben.
Ganz so dramatisch sehe ich das zwar nicht (vor allem sehe ich den
Zusammenhang zu Großprovidern und DSL nicht), aber in der Tendenz
stimme ich Dir zu. Allerdings bin ich der Meinung, dass der klagende
Tonfall nicht angebracht ist. Die meisten Kunden wählen ihren
Provider nun mal nicht danach aus, ob er guten Service leistet,
sondern allein nach dem Preis. Da Service Geld kostet, wird er
zugunsten eines günstigeren Preises zurückgefahren. Wären mehr Kunden
bereit, für Service auch entsprechend zu bezahlen, würden sich die
Anbieter mit “Premium-Service-Angeboten” nur so überschlagen.
In
Deutschland herrscht aber die Mentalität: “Service? Ja gern, solange
es mich nichts kostet.”



