T-Online Volumenflat - Mindestvolumen - DSL-Flatrates: T-Online nutzt Trubel um …
April 26th, 2008
onlineill ich doch auch mal meine Meinung zu dem Thema loswerden,
weil es gerade so gut passt.
Man könnte ja meinen, das der gemeine “Powersauger”
an sich bei
keinem ISP sehr beliebt ist. Ich frage mich natürlich wie viele
andere hier, wie man bis auf wenige Ausnahmen auf legalem Weg so ein
Datenvolumen schaffen soll. Aber sei es wie es mag.
Im Umkehrschluß sollte man meinen, das der genügsame Volumenflatuser
ein gern gesehener Gast ist. Kann man doch gut kalkulieren, und lässt
sich überschüssiges Volumen ( kostendeckend?) bezahlen. Aber nein,
gerade hier schießt T-Online den Vogel ab.
Als langjäriger VolumenflatUser bin ich in letzter Zeit auf einige
Ungereimtheiten zwischen dem von T-Online und dem in meinem Router
mitprotokollierten Volumen gestoßen. Den Gipfel hat die Sache
abgeschossen, als ich letzten Monat laut Router Logs klar unter dem
Limit meiner Volumenflat gewesen bin, mir T-Online aber sogar noch
ein Mehrvolumen von ca. 300 MB zusätzlich zu meiner bestehenden
Volumenflat in Rechnung gestellt hat.
Da hab ich erstmal gespotzt.
Wo soll dieser Traffic auf einmal
herkommen? Protokolliert der Router evtl. irgend etwas nicht?
Aber Pustekuchen - letztendlich bin ich dann daraufgekommen.
T-Online rechnet eine Verbindung mit mindestens 1MB ab, egal wieviel
Volumen tatsächlich übertragen wurde. Sprich, auch wenn man nur
schnell seine E-Mails holt, oder einen kurzen Blick auf eine Webseite
wirft, und dann die Verbindung trennt, kostet das 1MB.
Da wird die Diskrepanz zwischen derm übertragenen und dem
abgerechneten Volumen natürlich mit jeder zusätzlichen Verbindung
immer größer. In meinen Augen eine große Schweinerei.
Wie läuft das denn bei anderen Anbietern? Rechnen die vielleicht
kb-genau ab, oder ist das Branchenüblich?
Ist das schon mal wettbewerbsrechtlich untersucht worden? T-Online
lässt sich schließlich auf einen Monat gesehen mehr bezahlen, als
Leistung erbracht wurde.
Was mir auch nicht in den Kopf will ist, das wenn man schon
Volumenflats anbietet, warum es dann nicht möglich ist, diese auch kb
genau abzurechnen.
Die logische Konsequenz ist natürlich von meiner Seite, das ich die
Haltezeit der Verbindung dramatisch erhöht habe. Bleibt die
Verbindung eben den halben Tag ungenutzt bestehen. Wenn die IP
Adressen ausgehen, kann ich eben auch nichts machen. Ich kann nur den
Eindruck gewinnen, dass das so gewollt ist, ansonsten würde man das
sparsame Umgehen mit der Onlinezeit nicht so abstrafen.
Bin natürlich auf eure Meinungen gespannt. Sollte man sich gar nicht
erst aufregen?



