Re: T-Online braucht keiner - T-Online: Homepages gegen Geld
Mai 31st, 2008
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> Hermann
> der gerne wissen möchte,
> warum er trotz billiger gewordender Technik
> bei etwa gleich bleibenden verwendeten Dienstleistungen,
> er immer mehr bezahlen soll.
Das kann ich Dir sagen:
Weil T-Online bisher Verluste geschrieben hat, die sich kein
Privatunternehmen leisten kann. Deren Tarife wurden durch die
Ortstelefongebühren querfinanziert. Es wurden Preise gedrückt bis zum
Gehtnichtmehr, um jede mögliche Konkurrenz abzuschießen und möglichst
breit in den Markt zu kommen. Du kennst das Theater mit den
Leitungen? Die T hat von Fremdfirmen zur Miete angeforderte
Leitungen über mehrere Monate nicht geschaltet, also verzögert,
währen der betreffende Kunde zu dem die Leitung gehen sollte in der
Zwischenzeit ein Anschreiben der T mit einem Angebot zur
kurzfristigen Bereitstellung bekam.
Das ist doch sauberer Wettbewerb oder?
Jetzt haben wir im Ortsnetz Call by Call, d.h. der T bricht die
Quersubventionierung weg. Irgendwer muß also die Dienste bezahlen.
Ich arbeite seit 1998 bei einem sehr kleinen aber feinen ISP als
Administrator,
die verbleibenden Margen sind äußerst gering, immerhin leben wir
noch.
Wir sind die, die mal den Plüsch BSD Daemon und den Plüsch Linux
Pinguin “erfunden” haben, Qualität ist da auch nicht mehr gefragt,
die Leute kaufen lieber Chinaware, Geiz ist halt geil, nur werden wir
uns in D diese Mentalität bald abschminken müssen.
Holm



